Kerstin & Stevie Tarach
  2016 | August | Atlantik | MS EUROPA II | ... Reykjavik ... | scrollen!!!

... wieder einmal ist es für meinen Geschmack viel zu früh ABER der
Blick auf Reykjavik im Sonnenaufgang lohnt sich auf jeden Fall ...

Reykjavík ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt – nur 269 Kilometer südlich
des nördlichen Polarkreises. Die Stadt ist mit 121.230 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2014)
die größte Stadt Islands; hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung des Landes.
In der Metropolregion Reykjavík leben über 200.000 Menschen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk

... so wie ich das gesehen habe, ist die raketenartige Kirche in der Mitte tatsächlich das höchste Gebäude der Stadt. Und weil
wir den ganzen Tag auf dem Golden Circle unterwegs waren, haben wir von der Stadt nur das gesehen, was man vom Schiff aus
erkennen konnte – ist aber nicht schlimm, denn die Landschaft drum herum war es absolut wert die Stadt „zu verpassen“...

Dem Landnámabók nach wurde Reykjavík von Ingólfur Arnarson, einem der ersten Siedler Islands,
gegründet. Wie bei den Wikingern üblich, hatte er sich da niedergelassen, wo die ins Meer
geworfenen Stützen seines Hochsitzes angeschwemmt worden waren. Archäologische Ausgrabungen
haben inzwischen bewiesen, dass sich im 9. Jahrhundert – erste Spuren verweisen auf das Jahr
870 – Wikinger aus Norwegen und keltische Immigranten in dieser Gegend ansiedelten. Bis ins
18. Jahrhundert bestand der Ort nur aus einigen Höfen und war von geringer Bedeutung.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk

1786 wurde dem inzwischen rund 200 Einwohner zählenden Ort das Stadtrecht verliehen. Aus der
Bezeichnung Kaupstaður geht hervor, dass das Schwergewicht auf dem Handel lag. Folgerichtig
war die Stadt einer der sechs Orte, die nach der teilweisen Aufhebung des dänischen Handels-
monopols im selben Jahr besondere Handelsrechte erhielten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk

Schritt für Schritt konnte sich Island bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als eigenständige Nation etablieren:
Im Jahre 1904 wurde ein Großteil der Exekutive unter einem Minister für Island nach Reykjavík transferiert.
Am 1. Dezember 1918 wurde Island zum Königreich erklärt, das aber immer noch der dänischen Krone unter-
stand. Reykjavík galt nun offiziell als Hauptstadt des Landes.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk

... die schroffe Einsamkeit dieser Landschaft und die dazu passenden Farben, die so gar nichts „liebliches“ ausstrahlen,
haben es mir total angetan – toll hier und ich weiss schon jetzt, dass Island nochmal auf den Plan kommt ...

Reykjavík ist die Stadt mit dem weltweit höchsten Autoaufkommen pro Kopf, daher gibt es einige bis zu sechsspurige Stadtautobahnen. Die Ringstraße Nr. 1 führt durch die Außenbezirke der Stadt. Sie erstreckt sich nach Osten weiter
über die Hellisheiði Richtung Selfoss und nach Nordwesten Richtung Akranes und Borgarnes, wobei sie das Reykjavík
überragende Bergmassiv der Esja umrundet. Derzeit wird die Staatsstraße zum internationalen Flughafen bei Keflavík
vierspurig ausgebaut. Einen Bahnhof gibt es nicht, da auf Island keine Eisenbahnen existieren.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk

 

Island verfügt über eine ungewöhnliche Menge aktiver Vulkansysteme (unterschiedliche Zählweisen sind möglich,
Thor Thordarson spricht etwa von 31 Vulkansystemen) und hat daher schon länger einen Schwerpunkt auf das
Erkunden von Zusammenhängen zwischen geologischen Gegebenheiten, der Erdwärme, der Wasserwirtschaft und
der Energieforschung gelegt. Aus diesen Forschungen sind zahlreiche technische Neuentwicklungen hervor-
gegangen. Heutzutage steht Island bezüglich der Nutzung von Erdwärme an der Weltspitze. Circa 60 % der
Primärenergie in Island kommt aus Erdwärme (2009).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermale_Energie_in_Island

Im täglichen Leben erweist es sich, dass die Erdwärme ausgesprochen preiswert ist. Gemessen an kontinentaleuropäischen
Maßstäben wird sie geradezu verschwenderisch genutzt. So werden etwa manche Straßen und Gehsteige in Reykjavík und
Akureyri im Winter beheizt, indem man Leitungen, die immer etwas Wärme abgeben, dicht unter der Oberfläche verlegt
oder die Abwärme der Fernwärmeheizungen, die immer noch ca. 30–40 °C beträgt, nutzt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermale_Energie_in_Island

Im Allgemeinen gibt es in den isländischen Fernwärmenetzen keinen geschlossenen Wasserkreislauf, sondern das heiße,
meist schwefelhaltige Wasser natürlichen Ursprungs oder mittels Wärmetauschverfahren erhitztes Wasser wird mit ca.
60–90 °C direkt zu den Abnehmern geleitet. Dort wird es nach Gebrauch mit etwa 30–40 °C Restwärme im Kanal ent-
sorgt oder aber auch in Whirlpools oder Schwimmbecken im Freien geleitet bzw. zur Eisfreihaltung genutzt. Sollte
dieses warme Abwasser zur direkten Nutzung in Schwimmbecken etc. aufgrund der Inhaltsstoffe nicht geeignet sein,
so wird damit via Wärmetauscher sauberes Trinkwasser für diesen Zweck aufgeheizt und genutzt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermale_Energie_in_Island

... am Ende gibt es über Island noch sooo viel zu lernen, auf der Insel noch so viel zu entdecken und
es warten ja auch noch Unmengen Fotos, die gemacht werden wollen, dass wir auf jeden Fall noch
einmal wieder kommen und dann länger bleiben müssen ...

... eines meiner "all-time-favorite-Bilder" ...

 

... und während sich die Sonne langsam wieder dem Horizont nähert, legt die MS EUROPA II
ab und macht sich auf den Weg nach Grönland ... Tschüß Island ...